Das Sony Xperia Z im Alltagstest

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Vor kurzem ist mir mein damaliges Smartphone das Samsung Galaxy S3 aus der Hemdtasche gefallen und ist dabei so unglücklich auf der Kante gelandet, dass das Display zersplittert ist. Erst habe ich überlegt das Display zu reparieren. Da es aber inzwischen schon wieder sehr interessante neue Smartphones auf dem Markt gab, habe ich mit doch für ein neues Smartphone entschieden. Es sollte auf jeden Fall ein Android Gerät sein. In Frage kamen für mich das HTC One, das Samsung Galaxy S4 und das Sony Xperia Z. Die technischen Daten des Sony Xperia Z sind mit den Daten des HTC One und des Galaxy S4 durchaus vergleichbar. Da ich zuletzt ein Samsung-Smartphone und davor ein HTC-Smartphone hatte, habe ich mich dann für das Xperia Z entschieden. Ausschlaggebend war dabei nicht zu letzt das Design des Smartphones dass mir besonders gut gefallen hat.

Sony Xperia Z

Das Sony Xperia Z im Alltagstest

Dass das tolle Design des Sony Xperia nicht nur Vorteile hat, war zu fühlen, als ich das Smartphon das erste mal in meine Hostentasche gesteckt habe: Das Xperia Z hat zwar fast die gleichen Abmessungen wie mein altes Samsung Galaxy S3 aber das Handy ist an den Ecken nicht abgerundet, sondern fast quaderförmig. Dadurch kann man das Handy in einer engen Jeanstasche viel deutlicher spüren als ein Smartphone mit abgerundeten Rändern. Sehr praktisch ist dagegen die Ladestation. Stellt man das Sony Xperia Z seitlich in die Dockingstation wird es sofort aufgeladen, ein hantieren mit den kleinen USB-Steckern entfällt. Das ist beim Sony besonders wichtig, da alle Anschlüsse durch kleine Klappen verdeckt sind. Das ist notwendig, da das Sony wasserdicht ist. Es soll bis zu 30 Minuten unter Wasser aushalten, ohne Schaden zu nehmen – praktisch für alle die Ihr Handy gerne mal ins Klo oder die Badewanne fallen lassen. Steckt man das Smartphone in die Ladestation werden automatisch die Fotos, die auf dem Handy gespeichert sind, angezeigt – so hat man einen kleinen digitalen Bilderrahmen gleich inklusive.
Der nächste Härtetest kam kurz danach. Es ging in den Urlaub an den Strand – das Handy mit Schlüsselbund und zusätzlich noch viel Sand in der Hosentasche immer dabei. Schon schnell zeigten sich erste Gebrauchsspuren auf dem Gehäuse aus Glas (Vorder- und Rückseite). Die kleinen Kratzer waren für den Härtetest (Sand und Schlüssel) aber durchaus noch im Rahmen. Wer allerdings besonderen Wert darauf legt, ein besonders makelloses Handy zu haben sollte sich überlegen sich ein Hülle für das Smartphone zuzulegen (und am besten bevor man es das erste mal mit an den Strand nimmt).

Features des Sony Xperia Z

Die erste Funktion, die mir sehr positiv aufgefallen ist, ist die Kamerafunktion. Mit 13 Megapixeln macht das Smartphone äußerst scharfe Schnappschüsse. Eine eigene Digitalkamera ist so für einfache Urlaubsfotos wirklich nicht mehrnötig. Zusätzlich habe ich mir die Dropbox-App installiert. So werden meine Fotos immer automatisch in meinen Dropbox-Account synchronisiert (mit LTE geht das besonders schnell) und ich kann mir die Fotos direkt auf meinem PC zu Hause ansehen. Die nächste Funktion, von der ich gelesen hatte und die gerne ausprobieren wollte, war eine Enttäuschung: Ich war irgendwie davon ausgegangen, dass das Sony Xperia Z genau wie das Samsung Galaxy S4 und das HTC One eine eingebaute IR-Fernbediehnung hat, mit der man zum Beispiel den eigenen Fernseher steuern kann. Leider war das ein Irrtum, eine IR-Fernbedienung ist im Xperia Z nicht eingebaut. Zum Glück gab es hier Abhilfe: Da ich zu Hause VDSL von der Telekom habe und das Entertain Paket nutze, konnte ich mir die App “Entertain RC” zur Steuerung meines T-Home-Receivers aus dem Google Play Store herunterladen. Mit dieser App kann ich meinen Fernsehr per WLAN fernsteuern. Das funktioniert übrigens nicht nur auf dem Xperia Z, sondern auch auf allen anderen Android-Smartphones. Sehr praktisch.
Auch die weiteren Funktionen wie Walkman-Funktion kann ich nur empfehlen. Mit den mitgelieferten Ohrhörern hat das Sony einen super Sound. Für den Erfinder des Walkmans ist das aber wahrscheinlich Pflicht.

NFC-Smarttags

Interessant sind auch die neuen Möglichkeiten, die NFC bietet. Im Lieferumfang enthalten sind einige sogenannte NFC-Smarttags. Es sind Smarttags als Schlüsselanhänger enthalten und auch ein dünner NFC-Aufkleber. Man kann das Sony Xperia Z so konfigurieren, dass es eine bestimmte Aktion ausführt, wenn es in die Nähe dieser Smarttags kommt. So kann man beispielsweise einen Smarttag-Aufkleber in eine herkömmliche Handy-Halterung kleben und das Xperia Z so einstellen, dass es automatisch die App “Automodus” startet, über die man sehr einfach an wichtige Funktionen wie Freisprechen und Navigation, die im Auto gebraucht werden, herankommt.

Fazit

Wenn man sich daran gewöhnt hat, dass das Xperia Z etwas klobig in der Hosentasche liegt, hat man mit dem Xperia Z ein Top-Smartphone, das sogar wasserfest ist, eine gute Kamera besitzt und mit der Walkman-Funktion den MP3 Player ersetzt. Preislich ist das Xperia nicht ganz billig, liegt aber mit derzeit knapp 500 Euro bei Amazon.de unter den Preisen von HTC One und Samsung Galaxy S4. Alternativ kann man sich das Sony Xperia im nullprozentshop günstig finanzieren.

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