Samsung Galaxy S3

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Samsung Galaxy S3

Samsung Galaxy S3

Musik hören, hochwertige Spiele daddeln und den Routenplaner für die Urlaubsfahrt nutzen – all diese und viele weitere Funktionen bieten aktuelle Handys, welche seit einiger Zeit oftmals als Smartphones bezeichnet werden. Auch ich, als angehender Techniker an einer deutschen Fachhochschule, darf mich seit rund drei Monaten an den Vorzügen eines solchen Modells erfreuen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um irgendein 08/15-Modell zum Schnäppchenpreis, sondern um das teure S3 aus dem Hause Samsung, welches ich völlig unerwartet an meinem letzten Geburtstag auf dem morgendlichen Frühstückstisch entdeckte. Da ich bis vor Kurzem lediglich ein klassisches Tastenhandy im Barrenformat besaß, war ich insbesondere in den ersten Wochen von den Funktionen des kleinen Alleskönners mehr als begeistert. So darf ich zum Beispiel die eben erwähnte Stelle als technischer Universitätsgehilfe größtenteils meinem Smartphone verdanken! Denn an dem Tag des Vorstellungsgespräches sind mir gleich mehrere Pannen in die Quere gekommen, die ich einzig und allein dank des Funktionsspektrums und der flotten Betriebszeit des S3 doch noch irgendwie überwinden konnte. So fuhr ich an besagtem Tag zum Beispiel früh genug los, musste jedoch bemerken, dass die Autobahn gesperrt war. Kein Problem dachte ich mir: Smartphone raus, Google Maps aktiviert und die Fahrt konnte über Neben- und Bundesstraßen weitergehen. Allerdings sollte sich mir schon ein paar Kreuzungen im Anschluss das nächste Hindernis in den Weg stellen: Ein Lkw fuhr mir – weshalb auch immer – beim Anfahren auf die Stoßstange! Aus Versicherungsgründen musste dann die Polizei gerufen werden. An dieser Stelle hätte ich die Stelle wohl abschreiben können, doch mithilfe des S3 und dessen Internet-Browser bekam ich schnell die Nummer des Sekretariats der Universität heraus und konnte den Termin noch einmal verlegen!
Dass sich der Einsatz neuer Techniken in vielen Alltagssituationen lohnen kann, ist mir somit mehr als bewusst geworden. Das Überraschungsgeschenk zu meinem dreißigsten Geburtstag hat sich mehr als ausgezahlt! Danke noch einmal an alle, die für das High-End-Handy ein paar Euros springen lassen haben!

Das Handy an sich
Das S3 macht wirklich einen guten Eindruck, erschien mir in den ersten Wochen der Benutzung jedoch als viel zu groß und viel zu klobig. Mittlerweile habe ich mich an die Ausmaße von 13,6 x 7 x 0,9 Zentimetern zwar gewöhnen können, doch ein schnelles „in die Hose gleiten lassen“ ist mit dem XXL-Smartphone eindeutig nicht möglich. In vielen anderen Testberichten wird übrigens auch die Polycarbonathülle des S3 bemängelt und als „billig“ beschrieben. Meiner Meinung nach gibt es an der robusten (und in meinem Fall blauen) Außenhülle jedoch nichts zu beanstanden – vielleicht fehlen mir für einen professionellen Vergleich die Erfahrungen mit noch hochwertigeren Aluminiumrahmen.

Hardware
Den wortwörtlich größten Pluspunkt des Smartphones stellt für mich der 4,8 Zoll große Bildschirm dar. Denn auch, wenn sich die Riesenanzeige negativ auf die Mobilität auswirkt, hat das glasklare AMOLED-Display einfach zahlreiche Vorteile! Das Schauen von Videos, das Lesen von E-Books oder das Surfen im Internet wird mit dem Vollwerttouchscreen schließlich zum absoluten Mobilfunkvergnügen.
Auch die anderen Hardware-Elemente können mich überzeugen. Als großer Kritiker von Handy-Kameras muss ich sogar der integrierten 8-Megapixel-Digitalkamera ein dickes Lob entgegenbringen: Fotos und Videos werden sehr scharf aufgezeichnet und können sogar für Abzüge im Posterformat genutzt werden!

Software
Ausgestattet mit dem Betriebssystem „Android 4.1“ ist das S3 meines Erachtens nach bestens für den mobilen Einsatz als Arbeits- und Unterhaltungsplattform geeignet. Denn nicht nur die App-Kompatibilität, sondern auch die bereits vorinstallierten Softwareprogramme wie die intelligente Spracherkennung „S Voice“ und die Gestenerkennung durch die Frontkamera heben den Handyspaß deutlich an. Meine absolute Lieblingsapp ist (derzeit) übrigens das Comic-Adventure-Game „Angry Birds“. Denn die gefiederten Freunde konnten mir schon so manch unangenehme Wartestunde in Arztpraxen und Ämtern versüßen, wodurch sich wieder einmal meine Ansicht bestätigt, dass sich das Besitzen neuer Techniken ausgezahlt macht! Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob ich bereit wäre, den stolzen Preis von rund 500 Euro für das Wunderhandy zu zahlen …

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